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Das Dokument, das unbekannte Wesen

Früher scheint es so einfach gewesen zu sein: Aus dem lateinischen documentum, der «Lehre» oder dem «Beweis», wurde das «beweisende Schriftstück». Es existierte als sichtbare Zeichen auf einem fassbaren Träger und sofern sein Wert als hoch genug eingeschätzt wurde, fand es als unerschütterliches Zeugnis geistiger Reflexion oder Verwaltungsarbeit Aufnahme in ein Archiv oder eine Bibliothek. Das Aufkommen von Tonträgern, Fotografie und Film weitete den Dokumentenbegriff und stellt Gedächtnisinstitutionen vor neue Herausforderungen bezüglich Evidenzwert, Interpretation und Manipulation. Dann kam die digitale Transformation und liess das Dokument implodieren. Heute sind Originale und Kopien nicht mehr dualistisch und Dokumente sind nicht mehr statisch, sondern evolutiv.

Ourednik André

L’écologie documentaire et l’inconscient réticulaire des institutions

Les documents numériques sont de plus en plus des ensembles de données imbriquées, qui doivent être compris comme une articulation de plusieurs fichiers qui en représentent les divers aspects. Leur contextualisation exige l’élaboration d’un réseau de connaissances qui tombera toujours davantage sous la responsabilité des archives, de manière à épargner les ressources des clients et des équipes de recherches. Les historiennes du futur s’intéresseront peut-être moins au contenu de nos échanges qu’à notre manière de les structurer.

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