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2016/1 Geist & Geistliches

Einst klösterliche Gebrauchsbibliothek, heute Kulturerbe: Die Kapuzinerbibliothek Solothurn wird Teil der ZBS

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2003 gaben die Kapuziner ihr Kloster in Solothurn auf. Dieser Artikel schildert die Geschicke der grossen und bedeutenden Klosterbibliothek, von der Übergabe an den Kanton Solothurn und an die Zentralbibliothek Solothurn, über das Integrationsprojekt mit Retrokonversion des Zettelkataloges und die Verknüpfung der Katalogaufnahmen mit den Stücken bis zur Kontrolle und Korrektur der Katalogaufnahmen und schliesslich die Überführung in den Verbundkatalog IDSBB ab 2016. 

Vorgeschichte: die Kapuzinerbibliothek Dornach 

Zwei solothurnische Kapuzinerklöster sind in den Jahren zwischen 1991 und 2002 aufgegeben worden: das Kapuzinerkloster Dornach, gegründet 1672, 1991 aufgegeben, das Kapuzinerkloster Solothurn, 1588 gegründet, aufgegeben im Jahre 2003.

Das Kloster Dornach war mit dem Stadtstaat Solothurn eng verbunden: Dornach, Ort der Schlacht zu Dornach 1499, spielte eine wichtige Rolle für die solothurnische Identität. Die Solothurnerin Magdalena von Roll (1604–1672) hatte mit einem Legat den Anstoss zur Klostergründung gegeben; die Kapuziner waren ab 1776 für die «Obsorge und geistliche Aufsicht» über die Schlachtkapelle St. Magdalena zuständig; in der Liste der Guardiane finden sich zahlreiche Vertreter von Solothurner Patrizierfamilien. Helvetia Sacra / begründet von Rudolf Henggeler; weitergeführt von Albert Bruckner; hrg. vom Kuratorium der Helvetia sacra. Bern: Francke Verlag; Basel; Frankfurt a.M.: Helbing & Lichtenhahn, Basel: Schwabe Verlag. V: Der Franziskusorden, 2: Die Kapuziner und Kapuzinerinnen in der Schweiz, 1974. 

Das Kloster war nie sehr gross, doch besass es eine reichhaltige Bibliothek, die seiner Bedeutung als solothurnische Niederlassung jenseits des Juras entsprach. Sie erlitt offenbar nie ernsthaften Schaden. Nach der Aufgabe des Klosters wurde sie in fünf Gruppen aufgeteilt. Inkunabeln und Unikate gelangten an das Provinzialat der Kapuziner in Luzern, andere Bestände nach Rom in die Zentralbibliothek des Ordens, nach Beinwil-Mariastein und an das germanistische Seminar der Universität Zürich, und 700 Bücher wurden an ein Heidelberger Antiquariat verkauft.Schweizer, Christian. Kapuziner-Bibliotheken in der Deutschschweiz und Romandie – Bibliothekslandschaften eines Reform-Bettelordens seit dem 16. Jahrhundert in der Schweiz nördlich der Alpen. In: Helvetia Franciscana (2001), 30,1, p. 63–78. 

Die Auflösung der kontinuierlich gewachsenen Bibliothek erregte Aufsehen und Bedauern; beides verstärkte sich, als im Jahr 1993 ein deutscher Privatmann dem Kanton Solothurn gegen eine mittlere sechsstellige Summe ca. 500 Bände aus dem Vorbesitz des Kapuzinerklosters Dornach anbot; er hatte die Bücher aus dem Heidelberger Antiquariat erworben. Das Angebot befremdete, und die Höhe der verlangten Summe liess den Kauf zuhanden der Zentralbibliothek nicht ratsam erscheinen.Jahresbericht der Zentralbibliothek Solothurn über das Jahr 1993, Solothurn: Zentralbibliothek, 1994, p. 20; Archiv ZBS 

Die Schliessung des Kapuzinerklosters Solothurn 

Nach dieser Vorgeschichte war die Öffentlichkeit wieder alarmiert, als sich die Nachricht von der Schliessung des Kapuzinerklosters Solothurn verbreitete. Auch das Kapuzinerkloster Solothurn verfügte über eine Bibliothek – eine grössere und bedeutendere als das Dornacher Kloster, tatsächlich die wichtigste der Schweizer Kapuziner nach derjenigen des Mutterklosters Wesemlin in Luzern. Dies ist auf den Umstand zurückzuführen, dass das Kapuzinerkloster Solothurn über Jahrhunderte als Studienkloster diente. Das Kloster befand sich seit 1592 am selben Standort, und seine Bibliothek konnte in einem Zeitraum von über 400 Jahren ununterbrochen aufgebaut und gepflegt werden. Das Kloster überstand sowohl die Zeit der Helvetik als auch den Kulturkampf im Kanton Solothurn ohne Plünderungen oder Aufhebungen, im Gegensatz beispielsweise zum Benediktinerkloster Mariastein. Zum Zeitpunkt der Aufgabe des Klosters umfasste die Bibliothek ungefähr 35 000 Bände, wobei Teile des historischen Bestandes schon früher an das Wesemlin-Kloster gelangt waren. Ein grosser Teil war jedoch seit seiner Anschaffung in Solothurn geblieben, darunter über 120 Inkunabeln sowie mehr als 500 Werke aus dem 16. Jahrhundert. Insgesamt stammte mehr als ein Drittel der Werke aus der Zeit vor 1901.Marti, Hanspeter; Blaas, Verena: Bibliothek des ehemaligen Kapuzinerklosters Solothurn. In: Handbuch der historischen Buchbestände in der Schweiz. Bd. 2: Kantone Luzern bis Thurgau. Hildesheim; Zürich; New York: Olms-Weidmann, 2011. S. 341.

Die Stellung des Solothurner Klosters als Ausbildungsstätte hat die Bibliothek geprägt: So ist der Anteil naturwissenschaftlicher Literatur höher, als in anderen Kapuzinerklöstern üblich. In den Fächern Literatur und Philosophie sind weltliche Autoren gut vertreten, insbesondere auch Autoren der Aufklärung1 . Selbst verbotene Bücher wurden gesammelt – bis zuletzt befand sich in einem kleinen Schrankfach die Gruppe X mit Schriften, die auf dem 1966 abgeschafften römischen Index librorum prohibitorum standen, darunter ein Werk von Giordano Bruno in einer Ausgabe von 1582, aber auch Neueres wie eine Nietzsche-Werkausgabe und Publikationen von Rudolf Steiner.

Als die Kapuziner ihr Solothurner Kloster 2003 aufgaben, stellte sich für den Kanton Solothurn, der seit je Eigentümer der Gebäude ist, die Frage nach der weiteren Nutzung des grossen Klosters. Seither sind verschiedene Projekte vorgestellt und in den solothurnischen Medien thematisiert worden, darunter die Errichtung von Alterswohnungen auf dem Areal des Klosters. Bis Ende 2015 konnte keines umgesetzt werden.

Die zweite Frage betraf das Schicksal der Bibliothek des Kapuzinerklosters Solothurn. Die Bibliothek war im Gegensatz zum Gebäude Eigentum der Kapuziner. Die Kapuzinerprovinz, aber auch der Kanton Solothurn waren sich bewusst, dass sich ein «Fall Dornach» nicht wiederholen durfte und dass eine Lösung gefunden werden musste, die der Bedeutung der Bibliothek als solothurnisches Kulturerbe entspricht. Die Frage erhielt bald ein gewisses nationales Gewicht: Grosse wissenschaftliche Bibliotheken, Fachkreise wie die Arbeitsgruppe Alte Drucke des Verbandes der Bibliotheken und der Bibliothekarinnen/Bibliothekare der Schweiz (BBS), aber auch die Presse, wiesen in Stellungnahmen und Berichten auf die Problematik hin.

Rettungsszenarien und Übergabe an den Kanton 

Die Zentralbibliothek hatte zu diesem Zeitpunkt überfüllte Magazine, und ihr einfaches IT-System erlaubte keine normgerechten Katalogaufnahmen. Die Direktion Wissenschaftliche Bestände stellte deshalb drei für die Zentralbibliothek realisierbare einfache Szenarien zur Diskussion:

  1. eine Minimalvariante: eine Integration der Inkunabeln und der Alten Drucke als Depositum oder Schenkung in die Zentralbibliothek,
  2. die Erhaltung der Bibliothek als theologische Fachbibliothek, getragen von einer zu gründenden ökumenischen kirchlichen Trägerschaft, unter organisatorischer Mithilfe der Zentralbibliothek, an einem zu findenden zentralen Standort oder

  3. die Erhaltung der Bibliothek als museales Beispiel einer 500-jährigen Klosterbibliothek und einer theologischen Fachbibliothek des 20. Jahrhunderts am Standort des Kapuzinerklosters. 

    Eine Übernahme nur der wertvollsten Bände kam wegen der Dornacher Vorgeschichte nicht in Frage, und für eine theologische Fachbibliothek bestand nach intensiven Abklärungen keine Nachfrage. Das dritte Szenario stand dann wohl als Vorstellung hinter einer Vereinbarung, die nach längeren Verhandlungen getroffen wurde: Am 2. bzw. 13. Mai 2003 unterschrieben Regierungsrat Walter Straumann, Vorsteher des Bau- und Justizdepartements des Kantons Solothurn – als Besitzer des Klostergebäudes –, und der Provinzial der Schweizer Kapuzinerprovinz, Br. Ephrem Bucher, einen Übergabevertrag, wonach die Schweizer Kapuzinerprovinz dem Kanton Solothurn – nicht der von ihm mitgetragenen Stiftung Zentralbibliothek – «die Bibliothek des Kapuzinerklosters Solothurn in ihrem vollständigen derzeitigen Bestand» schenkte. Der Kanton Solothurn verpflichtete sich dafür zu integraler Erhaltung, Kennzeichnung der Bücher als Geschenk der Kapuziner, fachgerechter Betreuung, der Möglichkeit der Benutzung und der Information der Kapuzinerprovinz über eine allfällige Standortverlegung und andere Aktivitäten. Die Federführung für den Bestand erhielt die Kantonale Denkmalpflege; die Organisation der Benutzung lag bei der Zentralbibliothek.

Die Jahre des Provisoriums

Da eine baldige definitive neue Nut- zung des Klosters nicht gefunden wurde und der Kanton nur das Erdgeschoss für Anlässe vermietete, blieb die Bibliothek vorerst an ihrem Standort im zweiten Stock. Sie befand sich dort in einem eigens als Bibliotheksraum konzipierten Saal, der in seiner ursprünglichen Form bei einer Aufstockung des Klosters zwischen 1927 und 1929 entstanden war und dem 1953/54 ein Flügel angeschlossen wurde, wodurch sich eine L-Form ergab. Trotz aller Erweiterungen war die Kapazitätsgrenze der fest installierten hölzernen Regale längst erreicht; so waren die Bücher auf vielen Tablaren in zwei Reihen hintereinander aufgestellt, und ein Teil war in einen als «Ambrosiana» bezeichneten Raum auf dem Estrich ausgelagert.

In den selten betretenen, wenig isolierten Bibliotheksräumen verstaubten die Bücher allmählich. Die Zentralbibliothek organisierte im Jahre 2009 in Absprache mit Denkmalpflege und Hochbauamt eine Reinigung und verband sie mit der vertraglich vereinbarten Kennzeichnung der Bücher als Schenkung der Kapuzinerprovinz. Bis Mitte 2010 versahen drei ehrenamtliche Mitarbeiterinnen unter Anleitung von Patrick Borer den gesamten Bestand mit Besitzvermerken.

Die Benutzung war in dieser Zeit gering. Die Bestände waren wenig sichtbar: Zwar war der zentrale Zettelkatalog der Schweizer Kapuziner, in dem sich auch Solothurner Bestände finden (mit Sigle «SO», ohne Signatu- ren), bereits seit einiger Zeit in digitalisierter Form abrufbar, aber nur als Imagekatalog und daher weder in einen der einschlägigen Verbünde noch in Metasuchmaschinen integriert. Dennoch erhielten wir gelegentlich Anfragen, z.B. nach einer Broschüre, die damals in den grossen Bibliothekskatalogen nicht zu finden war, oder diejenige eines Forschers, der sich mit dem Solothurner Eisenkrämer und Dramatiker Georg Gotthart (ca. 1552–1619) beschäftigte. Er stattete der Bibliothek einen Besuch ab, um ihr Exemplar von Gottharts 1599 gedrucktem Schauspiel Zerstoerung der grossen vnd vesten Koeniglichen Statt Troia oder Jlio einzusehen. Andere Anfragen kamen von einer Filmgesellschaft, die nach einer stimmungsvollen Location suchte – sie fand den Raum zu nüchtern! – oder von einem Bücherliebhaber, der die Herausgabe einer Serie zur Ergänzung seines eigenen Bestandes wünschte, was aber nicht möglich war.

Das Konzept einer musealen Bibliothek, wie es das genannte Szenario 3 vorgesehen hätte, wurde nicht weiter verfolgt; es hätte nur in Zusammenhang mit einem Gesamtkonzept des Kantons angegangen werden können, z.B. als Teil eines Klostermuseums. Das Provisorium von 2003 war weder für den Kanton als Eigentümer noch für die Forschung sinnvoll.

Im Jahr 2014 besuchte Bildungsdirektor Dr. Remo Ankli, Präsident des Stiftungsrates der Zentralbibliothek Solothurn, die Kapuzinerbibliothek und erteilte darauf gemeinsam mit dem zuständigen Baudirektor, Regierungsrat Roland Fürst, der Zentralbibliothek den Auftrag, die Planung der Integration der Kapuzinerbibliothek in die Stiftung Zentralbibliothek Solothurn anzugehen.

Das Integrationsprojekt

Reinigung, Verpackung, Umzug und Retrokonversion des Zettelkataloges wurden 2015 umgesetzt. Die Reinigung erfolgte unter Mithilfe des Hochbauamtes: Es schaffte eigens eine Buchreinigungsmaschine an, mit der sich bis zu zwölf Bücher pro Minute entstauben lassen. Mit ihrer Hilfe konnte der gesamte Bestand von Juni bis September 2015 gereinigt und in 1352 Bücher-Umzugsschachteln verpackt werden, u.a. mithilfe eines Zivildienstleistenden, wobei sich jeweils nachmittags zwei bis drei Personen für etwa drei Stunden im Einsatz befanden.

Parallel dazu wurde eine Retrokonversionsfirma damit beauftragt, den Zettelkatalog zu konvertieren. Die Aufgabe bot allerdings schon in der Vorbereitungsphase unerwartete Schwierigkeiten: Die Zettel sollten ursprünglich vor Ort eingescannt werden, erwiesen sich aber aufgrund ihrer Dicke und eines Schlitzes als ungeeignet für den Zettelscanner, sodass die Katalogschubladen zum Dienstleister nach Thüringen transportiert werden mussten. Noch aufwendiger war die bibliothekarische Vorbereitung: Die Aufnahmen des Zettelkataloges sind sehr knapp; sie wurden von Mitgliedern der Klostergemeinschaft ohne bibliothekarische Ausbildung erstellt. Die Angaben waren für eine Präsenzbibliothek wohl ausreichend, für einen Verbundkatalog aber keineswegs, waren doch viele Titel nicht eindeutig zu identifizieren (Bsp.: eine Titelaufnahme «Conférences» ohne weitere Erläuterungen oder analytische Aufnahmen ohne Angabe des Hauptsachtitels). Es wurde sehr bald deutlich, dass die von der externen Firma gelieferten Daten später nachbearbeitet werden müssten.

Ab Februar des Jahres zeichnete sich eine gänzlich unerwartete Verzögerung des Projektes ab. Seit 2007 waren die Daten der historischen Bestände der Zentralbibliothek Teil des Aargauer Bibliotheksnetzes; hier sollten auch die Titel der Bibliothek des Kapuzinerklosters erfasst werden. Im Laufe des Jahres 2015 gab jedoch der Kanton Aargau bekannt, dass er sich aus dem gemeinsamen überkantonalen Projekt Kooperative Speicherbibliothek Büron zurückziehen werde. Die Zentralbibliothek sah sich gezwungen, unter den verbleibenden Projektpartnern eine neue Verbundmöglichkeit zu suchen. Die Retrokonversion der Kapuzinerbibliothek wurde storniert, die Suche angegangen. Sie war erfolgreich: Der Informationsverbund Deutschschweiz Basel-Bern zeigte sich bereit, die Daten der Zentralbibliothek Solothurn aufzunehmen. Nach kurzer, intensiver Planung wurde der entsprechende Vertrag im September abgeschlossen, und die Daten der Kapuzinerbibliothek konnten als erste Solothurner Daten in den IDSBB eingegeben werden, noch vor der Umstellung der Katalogregeln auf RDA.

Die Bücher sind inzwischen in einem gemieteten Industrieraum untergebracht; ein schmaler Raum bleibt für den Arbeitsplatz einer wissenschaftlichen Bibliothekarin, die eine Triage der Bücher nach Erscheinungsjahr vornehmen wird, was über die Aufstellung bei den Rara oder in den allgemeinen Magazinen entscheidet. Sie wird auch die Katalogaufnahmen nachbearbeiteten. Wir sind zuversichtlich, dass wir den Abschluss der Arbeiten bald melden können. Damit werden die ca. 35 000 Titel für Forschung und Regionalgeschichte besser sichtbar und leichter zugänglich. Recherche im IDSBB: Grundsignatur «ZBS KBS», daran anschliessend ursprüngliche Signaturen. 

Nachtrag

Die Bibliothekstektonik ist immer in Bewegung: Kurz vor Weihnachten sind der Zentralbibliothek Solothurn aus Privatbesitz ca. 350 Bücher des 16. bis 18. Jahrhunderts aus dem früheren Kapuzinerkloster Dornach geschenkweise angeboten worden. Eine erste kurze Sichtung hat ergeben, dass die Bestände nicht nur als Rest der verstreuten Dornacher Bestände interessieren, sondern auch ihrer Vorbesitzer wegen, z.B. der Solothurner Chorherren Gregor Pfau († 1631) und Rudolf Engel († 1636) oder des Solothurner Stadtschreibers und Chronisten Franz Haffner († 1671). Diese Bücher waren schon im 17. Jahrhundert an die Kapuziner gelangt. Darunter befinden sich einige sehr schöne Frühdrucke.Freundliche Mitteilung von Ian David Holt, Leiter Sondersammlungen. 

Man darf gespannt sein auf die weiteren Erkenntnisse über diese schönen Bestände. Auch sie sollen bald im IDSBB zu finden sein. 

Bider Verena 2015

Verena Bider

lic. phil. I und Wissenschaftliche Bibliothekarin BBS, ist Direktorin Wissenschaftliche Bestände der Zentralbibliothek Solothurn.

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Patrick Borer

Patrick Borer ist Bibliothekar SAB und arbeitet in der Zentralbibliothek Solothurn als Katalogmitarbeiter mit besonderen Aufgaben. 

  • 1 a. O., S. 345

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En 1991, les Capucins ont quitté leur monastère de Dornach, puis en 2003 également celui de Soleure. Après la division et la vente partielle de la bibliothèque de Dornach, cela ne devrait pas se reproduire avec la bibliothèque du monastère soleurien. Cet article a pour sujet le sort de cette grande et importante bibliothèque d’un monastère, son transfert vers le canton de Soleure. Il décrit le projet d’intégration dans la bibliothèque centrale de Soleure, avec la conversion rétrospective des fiches du catalogue et la liaison des enregistrements du catalogue avec les pièces jusqu’au contrôle et la correction des entrées du catalogue et enfin le intégration dans le catalogue collectif IDSBB à partir de 2016.