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2006/4 Elektronisches Publizieren – Informationsspezialisten als Mittler zwischen zwei Welten

Fachblogs von und für BibliothekarInnen – was nützen sie? Ein Blick auf den deutschsprachigen Raum

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Für die Bibliothekarinnen und Bibliothekare stehen zur Informationsbeschaffung neben Fachzeitschriften, Mailinglisten und Newsletters auch bibliothekarische Fachblogs zur Verfügung. Im amerikanischen Raum schon längst als Informationsquelle akzeptiert, läuft die Entwicklung im deutschsprachigen Raum langsamer. Trotzdem müssten Bibliothekare mit Weblogs bestens vertraut sein, denn Weblogs und Bibliothekare gehören zusammen: Mit Weblogs sind Bibliothekare am Puls der Zeit, vergeben Schlagworte, vermitteln und archivieren Informationen (Kenney, Brian/Stephens, Michael: Talkin’ Blogs. In: Library Journal 2005, 16, S. 38–41. http://www.libraryjournal.com/article/CA6261414.html [29.8.2006]). 

Dieser Beitrag soll eine kleine Einführung in die «Biblioblogosphäre» bieten und folgende Fragen beantworten: Welchen Nutzen haben bibliothekarische Fachblogs für die berufliche Weiterbildung? Wie verlässlich sind sie? Bei welchen bibliothekarischen Fachblogs lohnt sich ein Eintauchen in die Welt der Weblogs, in die so genannte Blogosphäre?

Vorerst aber: Was sind Weblogs bzw. Fachblogs und durch welche Eigenschaften zeichnen sie sich aus?Dieser Beitrag geht zurück auf die Diplomarbeit «Fachblogs von und für BibliothekarInnen – Nutzen, Tendenzen. Mit Fokus auf den deutschsprachigen Raum» im Studiengang Information Science an der HTW Chur, September 2006. Die Arbeit wurde von den Professoren Bernard Bekavac und Robert Barth betreut. 

Eine allgemeine Definition von Weblogs lautet: «Es handelt sich bei ihnen um regelmässig aktualisierte Webseiten, die bestimmte Inhalte (zumeist Texte beliebiger Länge, aber auch Bilder oder andere multimediale Inhalte) in umgekehrt chronologischer Reihenfolge darstellen. Die Beiträge sind einzeln über URL adressierbar und bieten in der Regel die Möglichkeit, Kommentare zu hinterlassen.»Schmidt, Jan: Weblogs. Eine kommunikationssoziologische Studie. Konstanz: UVK Verlagsgesellschaft, 2006, S. 13. 

Neben den überwiegend persön- lichen Weblogs, die den Autoren als Tagebücher dienen, existieren auch themenorientierte Weblogs. In diese Kategorie gehören die Fachblogs: Ein Fachblog ist ein Weblog, das professionelle Informationen anbietet, meist auf ein spezielles Thema fokussiert ist und für dieses Thema als Online-Filter agiert. In bibliothekarischen Fachblogs sind somit Fachleute (meist Bibliothekare) für den Inhalt zuständig, sie bereiten frei zugängliches Wissen im Netz auf und stellen es der Öffentlichkeit zur VerfügungNZZ online: Wissenschaftler im Frondienst. Fach-Blogs im Internet als neue Informationsquelle. In: NZZ online, 25.2.2005. http://www.nzz.ch/2005/02/25/em/articleCMC88.html 1.

Welche wesentlichen Charakteristika lassen sich dem Weblog bzw. Fachblog zuordnen?

einfach: Weblogs erlauben das schnelle und bequeme Publizieren mithilfe eines Content-Management-Systems (CMS). Es sind keine HTML-Kenntnisse erforderlichJacobsen, Jens: Blogs. Was bringen sie? In: Contentmanager.de, 12/2005. http://www.contentmanager.de/magazin/artikel_827_was_bringen_blogs.html 1.

schnell: Durch die einfache Bedien- barkeit sind Weblogs sehr schnell zu aktualisieren. Die neuesten Beiträge stehen immer an erster Stelle2.

zentralisiert: In einem Weblog schreiben oftmals nur ein Autor oder eine Gruppe von wenigen Autoren und bestimmen, welche Themen diskutiert werden. Interessierte können lediglich Kommentare abgeben oder auf andere Beiträge verweisen. Aufgrund der zentralisierten Natur eignen sich Weblogs besonders als aktuelle Informationsquellen, die als Filter für ein bestimmtes Thema agierenCommoncraft: What are the Differences Between Message Boards and Weblogs? 2004. http://www.commoncraft.com/archives/000768.html 1.

offen: Weblogs sind offene Systeme, da sich der Autor mit anderen Autoren mittels Trackback, Kommentarfunktionen, Blogrolls und Permalinks vernetzen kann (siehe Kasten S. 64)2. Die Verlinkungen spielen eine wesentliche Rolle: Die Inhalte stehen nicht mehr allein für sich da, sondern «entfalten sich um einen Link», der auf eine andere Seite verweist. Der Link ist ein Bestandteil des Beitrages und ergänzt nicht bloss den fertigen Artikel. Durch die Links stehen Nachrichten, Texte und Kommentare in enger Beziehung, und unterschiedliche Quellen können in einem Beitrag zu einem neuen Kontext zusammengefügt werdenEigner, Christian: Wenn Medien zu oszillieren beginnen. (Dann macht es) Blog. In: Eigner, Christian et al.: Online-Communities, Weblogs und die soziale Rückeroberung des Netzes. Graz: Nausner & Nausner, 2003. 3. Mehrere Studien über themenorieierte Weblogs zeigen, dass die Links häufig auf andere Weblogs, andere Websites (private oder kommerzielle Websites) und Medienseiten (Angebot von Offline-Medien) verweisenStudien: Herring, Susan et al. (2004): Bridging the Gap. A Genre Analysis of Weblogs. Vortrag bei der «37th Hawaii International Conference on System Sciences», 5.–8.1.2004, Hawaii, S. 1–11 (S. 8). http://www.ics.uci.edu/~jpd/classes/ics234cw04/herring.pdf [29.08.2006]; Perschke, Rasco/Lübcke, Maren: Zukunft Weblog?! Lesen, Schreiben und die Materialität der Kommunikation. Anmerkungen zu einem neuen Typus der Online-Kommunikation aus kommunikationstheoretischer Sicht. In: Schmidt, Jan/Schönberger, Klaus/ Stegbauer, Christian (Hrsg.): Erkundungen des Bloggens. Sozialwissenschaftliche Ansätze und Perspektiven der Weblogforschung. Sonderausgabe von kommunikation@gesellschaft 2005, S. 1–28 (S. 15 f.). http://www.soz.uni-frankfurt.de/K.G./B7_2005_Perschke_Luebke.pdf4.

sichtbar: Aufgrund ihrer starken Vernetzung geniessen Weblogs eine hohe Sichtbarkeit im Netz. Dies liegt am patentierten Algorithmus der meist benützen Suchmaschine Google: Die Ergebnisanzeige einer Recherche hängt nicht nur von der Relevanz des Inhaltes ab, sondern auch von der Verlinkung der einzelnen SeitenSchmidt, Jan: Weblogs. Eine kommunikationssoziologische Studie. Konstanz: UVK Verlagsgesellschaft, 2006, S. 55..

interaktiv: Weblogs bestehen oft aus kurzen Ideen, Notizen und halbfertigen Gedanken. Die Leser können sich mithilfe der Kommentarfunktion direkt an einem Feedback beteiligen und das «Rohmaterial» weiterentwickelnRobes, Jochen: What’s in it for me? Über den Nutzen von Weblogs für Wissensarbeiter. In: IM-Information Management & Consulting, Heft 3/2005, S. 1–11 (S. 5) http://www.weiterbildungsblog.de/archives/whats_in_it_for_me.pdf 1.

strukturiert: Die Organisation erfolgt durch eine chronologische Reihenfolge. Die neuesten Einträge stehen an erster Stelle. In den meisten Fällen enthalten Weblogs eine Volltextsuche. Auch die subjektive Vergabe von Schlagworten soll dazu beitragen, ältere Beiträge wieder aufzufinden. Was aber machen die Fachblogs für Bibliothekare interessant? 

Warum Bibliothekare Fachblogs kennen müssen «Noch mehr zu lesen?», mag der Biblio- thekar nun ausrufen und sich fragen, woher er die Zeit nehmen soll, neben Fachzeitschriften, Mailinglisten und Newsletters auch noch in Fachblogs zu stöbern. Doch Fachblogs sind eine nützliche Ergänzung oder Erweiterung der traditionellen Ressourcen, und zwar aus folgenden Gründen:

Mit dem bibliothekarischen Fach- blog als Publikationsinstrument können Nachrichten, News, Artikel und Hinwei- se aus dem Bibliothekswesen auf ein- fache, schnelle und bequeme Art und Weise an ein grosses Publikum verbreitet

Weblogs und Bibliothekare gehören zu- sammen: Mit Weblogs sind Bibliothe- kare am Puls der Zeit, vergeben Schlag- worte, vermitteln und archivieren Infor- mationen.

werden. Zudem ist es ein geeignetes Tool für die Publikation von Kurznachrichten und Nachrichten für den Alltag, die zu klein für die Printpublikation sind.13

Das bibliothekarische Fachblog als Kommunikationsinstrument kann als


Netzwerk für Menschen mit dem glei- chen Interesse dienen, wobei mithilfe von Kommentarfunktionen Gedanken und Ideen mit anderen Bibliothekaren ausgetauscht werden und Experten in verschiedenen Bereichen ausgemacht werden können.14

Bibliothekarische Fachblogs kön- nen als Archivierungssystem und In- formationsspeicher dienen: Ältere Bei- träge verschwinden ins Archiv. Jeder Eintrag ist mit einem permanenten

Das bibliothekarische Fachblog als Kommunikationsinstrument kann als Netzwerk für Menschen mit dem glei- chen Interesse dienen, wobei mithilfe von Kommentarfunktionen Gedanken und Ideen mit anderen Bibliothekaren ausgetauscht werden und Experten in verschiedenen Bereichen ausgemacht werden können.

Link versehen und kann wieder gefun- den werden. Die Dokumentation von Aktivitäten ist gewährleistet.

Das bibliothekarische Fachblog als Fenster zum Bibliothekswesen macht auf die Tätigkeit von Bibliothekaren aufmerksam: Weblogs «represent libra- rianship to the world»15. Dies ist der Fall, weil stark verlinkte Weblogs eine hohe Sichtbarkeit im Netz geniessen.

Das Fachblog als Informations- quelle filtert Informationen im Web, indem es meist auf aktuelle Nachrich- ten oder sonstige Online-Quellen ver- weist. Da Bibliotheken einem dau- ernden Wandel unterworfen sind, kön- nen Fachblogs eine wichtige Quelle sein, um auf dem Laufenden zu blei- ben, neue Trends und aktuelle Themen zu erfahren. Sie kämpfen gegen die In- formationsüberflutung im Netz an, in- dem Weblog-Autoren nach persön- lichen Kriterien wichtige News filtern, aber auch von der Existenz bisher un- bekannter Dokumente berichten, wel- che aus alternativen Quellen stammen können.

Die Autoren filtern, fassen zusam- men, analysieren, kommentieren und versehen die News mit Zusatzinforma- tionen (Bezugsquelle, weitere Verlin- kungen). Weblogs schaffen so Meta- daten für Dokumente, Interpretationen und semantische Zusammenhänge.16 

Fachblogs und Qualität

Im Vergleich zu den klassischen Medien stellt sich bei Weblogs die Frage der Verlässlichkeit und Qualität der Inhalte, da es keine Redaktion mit journalistischem Hintergrund gibt, die den Inhalt kontrolliert. In diesem Zusammenhang ist jedoch wichtig, zu erwähnen, dass sich Weblogs bzw. Fachblogs nicht nur nach journalistischem Wert beurteilen lassen, denn damit werden wesentliche Vorteile und Qualitäten missachtetLohmöller, Bö: Blogs sind? Blogs sind! In: Lehmann, Kai/Schetsche, Michael (Hg.): Die Google-Gesellschaft. Vom digitalen Wandel des Wissens. Bielefeld: transcript, 2005. 5.

Als Qualitätsmerkmal gelten bei Weblogs nicht die Objektivität und Ausgewogenheit wie im Journalismus, sondern die Transparenz und die durch Personalisierung hergestellte Authentizität67.

Die Qualität eines Weblogs hängt somit wesentlich vom Autor ab: Fachliche Kompetenz, Individualität, Authentizität und Ausdauer sollte er mitbringenRobes, Jochen: What’s in it for me? Über den Nutzen von Weblogs für Wissensarbeiter. In: IM- Information Management & Consulting, Heft 3/2005, S. 1–11 (S. 10). http://www.weiterbildungsblog.de/archives/whats_in_it_for_me.pdf8. Transparent ist ein Fachblog dann, wenn Autor und Ziele des Weblogs bekannt sind. Dies geschieht oft mithilfe einer Impressumsseite.

Eine genauere Betrachtung von einigen deutschsprachigen bibliothekarischen Fachblogs zeigt, dass eine Mehrheit der Autoren unter ihrem echten Namen agiert: Durch ihr Fachblog können sie ein Image in der Öffentlichkeit aufbauen, ihre Kompetenzen zeigen und Anerkennung gewinnen, was sich idealerweise auf den Arbeitsplatz auswirktSixtus, Mario: Humanisierung des Netzes. Der Mensch kehrt sein Innerstes nach aussen – falls er die Software beherrscht. In: Die Zeit online, 25.08.2005, Nr. 35, S. 1–4 (S. 3) http://hermes.zeit.de/pdf/archiv/2005/35/C-Humannetz.pdf 1. Um die Qualität von Beiträgen in Fachblogs zu garantieren, veröffentlichen Weblog-Betreiber vielfach auch nur Beiträge von ausgewählten Autoren.

Neben der Transparenz sind Features (Bsp.: Kommentarfunktionen, RSS-Feeds etc.) und zeitliche Aspekte (z.B. regelmässige Updates, aktuelle Informationen, Alter des Weblogs) weitere Kriterien, um die Qualität eines Weblogs bzw. Fachblogs einzuschätzenWeitere Kriterien in: Clyde, Laurel A.: Weblogs and Libraries. Oxford: Chandos Publishing, 2004, S. 28–32..

Bibliothekarische Fachblogs im Kommen – auch in der Schweiz?

Die deutschsprachige Blogosphäre, insbesondere auch jene in der Schweiz, gilt als Nischenphänomen. Der amerikanische Raum ist uns meilenweit voraus. Indessen beginnen immer mehr akademische Disziplinen, sich mit dem Phänomen zu beschäftigenSchmidt, Jan: Weblogs. Eine kommunikationssoziologische Studie. Konstanz: UVK Verlagsgesellschaft, 2006, S. 21.. Die aktuelle Studie «Kopfjäger im Internet oder publizistische Avantgarde» in der Schriftenreihe des Netzwerkes Recherche vom Mai 2006 stellt klar, dass Weblogs den Journalismus bereichern, aber niemals ersetzen könnenArmborst, Matthias: Kopfjäger im Internet oder publizistische Avantgarde? Was Journalisten über Weblogs und ihre Macher wissen sollten. Berlin: Lit-Verlag, 2006. (Recherche-Journalismus und kritische Medienpolitik, Band 4), S. 199.. Trotzdem sollte «Bloggern [...] zuerkannt werden, dass sie aufgrund ihrer hohen Internet-Kompetenz und ihrer hochgradigen Vernetzung oftmals besser als Journalisten in der Lage sind, Internetinformationen zu filtern, aufzubereiten und in Bezug zu setzen», schreibt der Autor dieser Studie25

.

Mit der Informationsüberflutung im Web müssen auch Bibliothekare ihre Fähigkeiten nutzen, die Informationen in der Online-Welt zu organisieren, zu gewichten, zu filtern, zu verzeichnen, zu vermitteln und zu präsentieren. Fachblogs sind ein nützliches Instrument dafür.26

Nicht nur das Lesen, sondern auch das Schreiben in bibliothekarischen Weblogs ist eine Form der beruflichen Weiterbildung, weil man ständig über die neuesten Fachthemen informiert ist und sich mit ihnen auseinandersetzenmuss.

Schweizer BibliothekarInnen sind herzlich eingeladen, an der «Biblioblogosphäre» teilzunehmen. 

Suchen und Finden von bibliothekarischen Fachblogs

Die Suche nach bibliothekarischen Fachblogs ist nicht einfach, denn es existiert keine Liste oder Suchmaschine, welche die gesamte Blogosphäre abdeckt. Es bestehen jedoch einige Blog-Verzeichnisse, welche speziell Weblogs von und für Bibliothekare nachweisen (siehe Kasten). Neben den unzähligen angelsächsischen Fachblogs existiert auch im deutschsprachigen Raum eine kleine Gruppe von Fachblogs von Institutionen oder von einzelnen, privaten Bibliothekaren, deren Besuch sehr lohnenswert ist und die meist in einem umkomplizierten, frischen, persönlichen Ton verfasst sind.

Es folgt eine kleine Auswahl:Wenn nicht anders gekennzeichnet, stammen die Informationen zu den einzelnen Fachblogs von den Weblogs selber. 

Bibliotheksrecht: Virtueller Zettelkasten mit Hinweisen und Anmerkungen zu bibliotheksrechtlichen Themen

http://bibliotheksrecht.blog.d...

Der Autor Eric Steinhauer, Bibliotheksrat an der Technischen Universität in Ilmenau/Thür, schreibt: «Es sollen Neuigkeiten und Hinweise zu bibliotheksrechtlichen Fragen aufgelistet werden. Im Vordergrund stehen Rechtsnormen, Gerichtsentscheidungen und Literaturhinweise.» Häufig handeln die einzelnen Beiträge vom deutschen Bibliotheksrecht, trotzdem kann das Fachblog als Anlaufstelle für weiterführende Informationen zum Thema dienen.

Globolibro: Das Blog mit weltweiten News aus öffentlichen Bibliotheken http://globolibro.wordpress.co...

Was geschieht in ausländischen öffentlichen Bibliotheken? Zwei Bibliothekare vermitteln den deutschsprachigen Kollegen interessante Neuigkeiten und Hinweise aus öffentlichen Bibliotheken aus aller Welt mit Schwerpunkt auf dem englischsprachigen Raum.

IB-Weblog: Weblog am Institut für Bi- bliotheks- und Informationswissenschaft der HU Berlin

http://weblog.ib.hu-berlin.de/

Das kollaborative Weblog dient den Studierenden und Mitarbeitenden am Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der HU Berlin als Nachrichtenbörse und Schwarzes Brett.

Es ist ein Filter für News aus dem Bereich Bibliothek, Information und Dokumentation.

LIS IN POTSDAM: Hobohms «Library and Information Science» Blog

http://hobohm.edublogs.org/

Der Autor Hans-Christoph Hobohm ist Professor für Bibliothekswissenschaft an der Fachhochschule Potsdam und schreibt: «Anlass dieses Blogs ist die aktuelle Situation der Institution ‹Bibliothek› und die Entwicklung und das Selbstverständnis des Faches und Berufsstandes ‹Dokumentation› in Deutschland. [...].» Das Blog dient auch als Informationssammlung für seine Studenten.

Medinfo Weblog: Informationen aus Medizin, Bibliothek und Fachpresse

http://medinfo.netbib.de/

Das Medinfo Weblog ist ein Publikationsorgan der Arbeitsgemeinschaft für medizinisches Bibliothekswesens (AGMB) und in die Website der Arbeitsgemeinschaft eingebunden. Das Fachblog dient als Publikationsorgan für alle Mitglieder. Der Autor Oliver Obst, Leiter der Zweigbibliothek Medizin der Universitäts- und Landesbibliothek Münster, schreibt: «Medinfo versteht sich als Portal, Zeitung, Alerting-Service, Ratgeber und Sprachrohr.» Es ist ein Forum für alles, was ein Medizinbibliothekar wissen sollteObst, Oliver: Das Weblog MEDINFO. In: medizin – bibliothek – information, 5 (1): 8–9 (2005), (S.[1]). http://medbib.klinikum.uni-muenster.de/obsto/text/mbi/medinfo_weblog.pdf 1.

Netbib-Weblog: Der kurioese Bibliotheksbote worinnen zu finden sind allerley newe Zeitungen

http://log.netbib.de/

Netbib ist eines der ersten deutschsprachigen Weblogs für Neuigkeiten aus dem Bereich des Bibliothekswesens. Es ist ein kollaboratives Weblog, das von mehreren Bibliothekaren gefüllt wird und als eine Art Pressespiegel für das Bibliothekswesen dient2. Netbib ist ein grosses Sammelbecken, das auf Entdeckungsreise einlädt. Der Informationsaustausch ist sehr rege. Zudem bietet Netbib einen Newsletter, der die Weblog-Neuigkeiten der letzten Woche per E-Mail verschickt.

Recherchen-Blog: Einfach. Professionell. Recherchieren

http://recherchenblog.ch

Das Recherchen-Blog ist eines der wenigen schweizerischen kollaborativen Fachblogs im Bereich Information und Dokumentation. Das Angebot der Schweizer Infobroker mit Schwerpunkt Suchmaschinen und Internetrecherche dient allen Berufsgruppen, die mit der Recherche in Berührung kommen.

Glossar

Blogosphäre: die Gesamtheit aller Weblogs.

Blogroll: eine Liste von Links zu anderen Weblogs, die der Weblog-Autor anlegt. Dadurch zeigt er, welche Weblogs er liest bzw. welche er für interessant hält.

Permalink: Mit einem Permalink ist jeder Weblog-Eintrag über eine URL identifizierbar.

RSS: Really Simple Syndication (RSS) ist ein XML-basiertes Austauschformat, welches das einfache Abonnieren von Websites erlaubt. Mit einem RSS Reader (Aggregator) können die abonnierten Seiten abgefragt werden. Damit wird ein Überblick über neue Einträge in verschiedenen Websites gewährleistet. Anleitung RSS für Bibliothekare: http://buecherei.netbib.de/coma/RSS_f%FCr_BibliothekarInnen [18.10.2006].

Trackback: Mittels Trackback ist sichtbar, dass ein anderes Weblog den Weblog-Eintrag mittels Hyperlink aufgegriffen hat.

Links

Blog-Suchmaschine

http://www.technorati.com [18.10.2006]

Weblog-Verzeichnisse im Bereich Bibliotheks- und Informationswissenschaft

DMOZ Open Directory Project:

http://dmoz.org/Reference/Libr... [18.10.2006]

LIS Wiki:

http://liswiki.org/wiki/Weblog [18.10.2006]

Library Weblogs (Peter Scott): http://www.libdex.com/weblogs.... [18.10.2006]

QuackTrack: Category Libraries:

http://quacktrack.com/index.ph... [18.10.2006]

Weitere Fachblogs im Bereich I+D

Archivalia: http://archiv.twoday.net/ [18.10.2006]

Blogthek der Digithek:

Mediotheken der Mittel- und Berufsschulen des Kantons Zürich: http://digithek.kaywa.com/

Library Mistress’s Place: http://library-mistress.blogsp... [18.10.2006]

MB Informationsdesign: http://www.buzinkay.net/blog-d... [18.10.2006]

Netzpolitik. Weblog über die Themen der Informationsgesellschaft: http://www.netzpolitik.org/ [18.10.2006]

BlogBib: An Annotated Bibliography on Weblogs and Blogging, with a Focus on Library/Librarian Blogs ... http://blog-bib.blogspot.com/ [18.10.2006]

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Heidi Stieger

I+D-Spezialistin FH

  • 1 [29.8.2006].
  • 2 Ebd.
  • 3 S. 115–125 (S. 120, 122).
  • 4 [29.08.2006].
  • 5 S. 221–228 (S. 224).
  • 6 Schmidt, Jan: Weblogs. Eine kommunikationssoziologische Studie. Konstanz: UVK 
  • 7 Verlagsgesellschaft, 2006, S. 125.
  • 8 [29.08.2006].

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