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Bibliosuisse übernimmt Aufgaben der Kommission der Nationalbibliothek

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Die Kommission der Nationalbibliothek NB wurde im Rahmen der Verabschiedung der Kulturbotschaft 2021-2024 Ende 2020 aufgehoben. Die bisher von ihr wahrgenommenen Aufgaben werden neu bei Bibliosuisse angesiedelt.

Laut Mitteilung der Nationalbibliothek gehe es insbesondere darum, die Entwicklung des Bibliothekswesens zu verfolgen, die Zusammenarbeit innerhalb der Branche zu fördern und in der Politik für die Interessen der Bibliotheken einzustehen. Die neu geschaffenen Strukturen im Bibliotheksverband Bibliosuisse seien dafür geeignet.

Das Ressort Interessenvertretung ist eine ständige Einrichtung des Vorstands von Bibliosuisse und vertritt die Anliegen der Bibliotheken gegenüber Politik und Öffentlichkeit. Das Ressort setzt Akzente bei den Themen Digitalisierung und Chancengleichheit. Es geht gezielte Partnerschaften ein, nutzt bestehende Plattformen, um den Blickwinkel der Bibliotheken einzubringen, und schafft neue Gelegenheiten, um den Austausch mit Stakeholdern zu fördern.

Dazu zählt insbesondere das jährlich stattfindende Bibliotheksforum, an dem sich nationale, kantonale und kommunale Gremien aus Politik, Kultur und Bildung sowie Bibliotheksträgerschaften begegnen sollen. Im Zentrum des Forums steht die aktive Rolle der Bibliotheken in der Zivilgesellschaft, u.a. bei Fragen der Nachhaltigkeit, des digital gap oder der Konzepte für lebenslanges Lernen.

Die «Bibliotheks-Kommission» war 1895 eingesetzt worden, zeitgleich zur Gründung der damals so bezeichneten Landesbibliothek. In den 125 Jahren wurde sie von zwölf Präsidenten und drei Präsidentinnen geleitet. War sie am Anfang noch stark in Aufbau, Entwicklung und Aufsicht der damals noch jungen Institution involviert, engagierte sie sich in späteren Jahre vermehrt für nationale Themen wie z.B. die Koordination in der Bibliotheksautomatisierung, die Definition einer Memopolitik oder eine national koordinierte Bibliothekspolitik.

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