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2013/2 Gender Studies und I+D

Bibliotheken und Informationszentren zu Genderfragen im Internet

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Nachfolgend werden ein paar Bibliotheken und Informationszentren in Europa und den USA aufgeführt und in der gebotenen Kürze beschrieben, die im Internet zu finden sind und vielfältiges und umfangreiches Material anbieten, das zu grossen Teilen auch online eingesehen werden kann. Ausgewählt wurden Institutionen in Deutschland, Österreich, Frankreich, Grossbritannien, den USA und der Schweiz. Die Auswahl ist nicht repräsentativ. Die beschriebenen Institutionen sind aber hervorragende Anlaufstellen für alle, die sich für das Gebiet Gender interessieren, darüber mehr wissen möchten und/oder darin forschen möchten.

FFBIZ – Frauenforschungs-, bildungs- und informationszentrum e.V. (D)

Das Archiv des FFBIZ geht ursprünglich zurück auf die Sammlung des 1973/74 gegründeten Lesbischen Aktionszentrums. 1978 wurde diese in das neugegründete FFBIZ überführt. Heute ist das FFBIZ ein umfangreiches feministisches Dokumentations- und Informationszentrum mit einem Schwerpunkt auf der neueren Zeit.

Bestand

Die Spezialbibliothek umfasst circa 11 500 Bände (Sachliteratur, Nachschlagewerke, Belletristik), u.a. zu Frauenbiografien und Frauenbewegungen, Arbeit, Gewalt gegen Frauen, Gesundheit, Kunst, Geschichte, Wissenschaften, Wirtschaft, Politik und Technik, auch feministische Kinder- und Jugendbuchliteratur und Frauenreiseführer sowie mehr als 900 Titel deutsche und internationale feministische Zeitschriften und periodische Publikationen.

Archivdatenbank:

http://ffbiz.faust-web.de/ In dieser Datenbank sind unterschiedliche Dokumente zum Hintergrund, zu den Aktivitäten und Auswirkungen der Frauenbewegungen sowie der Geschlechterbeziehungen seit 1968 katalogisiert.

Weitere Angebote

Nachlässe und Autografen von Feministinnen, Akten von Fraueninitiativen, -vereinen und -verbänden, ca. 5000 Plakate, Aufkleber, Buttons und Ansichtskarten; etwa eine Million Einzeldokumente und Zeitungsausschnittdokumentationen aus den 1960er-Jahren bis heute zu vielen Staaten der Welt und zahlreichen Themen; ca. 5000 Fotografien und historische Fotoalben; audiovisuelle Dokumente.

Auf Anfrage tätigt das FFBIZ auch Auftragsrecherchen, stellt thematische Literaturlisten zusammen, berät über die Sicherung von Kulturgut und vermittelt wissenschaftliche und feministische Kontakte.

Kontakt

E-Mail: info@ffbiz.de 

URL www.ffbiz.de/

ida – informieren dokumentieren archivieren (D/CH)

Der Dachverband deutschsprachiger Frauen/Lesbenarchive, -bibliotheken und -dokumentationsstellen, der «ida» betreibt, schliesst seit 1994 Einrichtungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammen. ida ist somit so etwas wie eine Drehscheibe und ein Knotenpunkt zahlreicher Archive und Institutionen, die sich frauenspezifischen Themen widmen.

Zu seinen Hauptaufgaben gehört die Vernetzung und die Sichtbarmachung der «oft hinter den Kulissen geleisteten Archivarbeit». ida verfügt über zahlreiche regionale Standorte (u.a. in der Schweiz, s. «Kontakt»), dank der Vernetzung haben Nutzerinnen Zugriff auf einen umfassenden Bestand. Schwerpunktmässig erschliesst ida die regionalen Frauen(bewegungs)geschichten und erfasst auch Bildarchive, Musiksammlungen, Videoarchive und Zeitschriften.

Die Sammlungen können nach Themen durchforstet werden (z.B. «Feministische Theorie und Gender Studies» oder «Gen- und Reproduktionstechnologien» u.v.a.m.).

Weitere Angebote

Es können Onlinebibliotheksrecherchen durchgeführt werden.

Von Artikeln und Aufsätzen können Kopien bestellt werden (kostenpflichtig), ida koordiniert zudem Rechercheaufträge (bei den zahlreichen angeschlossenen Institutionen, gegen Honorar).

Kontakt

i.d.a – Dachverband deutschsprachiger Frauen/ Lesbenarchive, -bibliotheken und -dokumentationsstellen ida@addf-kassel.de

Kontakt regionaler Standort Schweiz

frauenbibliothek@gmx.ch www.myspace.com/frauenbibliobs

URL www.ida-dachverband.de/index.ht

Ariadne (A)

«Ariadne» nimmt direkt Bezug auf die griechische Mythologie: Die 1992 ins Leben gerufene dokumentarische Serviceeinrichtung an der Österreichischen Nationalbibliothek will der rote Wollfaden sein, mit dessen Hilfe man sich «im Labyrinth der Frauen- und Geschlechtsforschung» zurechtfindet. Getragen wird die Einrichtung letztlich vom Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung. Zu den Aufgaben von Ariadne gehören schwerpunktmässig:

– Sammeln und Aufbereiten von Literatur zur Frauen-, feministischen und Geschlechterforschung

– Sichtbarmachen des historischen Bestandes

– Erstellen einer Datenbank über unselbstständige Literatur

– Beraten bei und Durchführen von Recherchen

Datenbank

Die Datenbankeinträge werden formal und vor allem inhaltlich eingehend erschlossen (feministische Beschlagwortung, teilweise Abstracts und Kommentare).

Newsletter

Der Ariadne-Newsletter bietet in zweimonatigen Abständen eine Zusammenstellung der Neuerwerbungen der Österreichischen Nationalbibliothek auf dem Gebiet der Frauen- und Geschlechterforschung.

Weitere Angebote

Zusätzlich bietet Ariadne eine thematisch gelistete Bibliografie, einen grossen Bestand an Frauenzeitschriften, eine umfassende Linkliste zu Frauennetzwerken und eine (alphabetisch geführte) Liste mit digitalisierten und online abrufbaren Dokumenten. (www.onb.ac.at/ariadne/dokumente_online.htm)

Kontakt

Tel. (+43 1) 534 10-487, 457 Fax (+43 1) 534 10-437

URL www.onb.ac.at/bibliothek/ariadne.htm

Schlesinger Library (USA)

Die «Arthur and Elizabeth Schlesinger Library on the History of Women in America» ist dem Radcliffe Institute for advanced study an der Harvard-Universität in Cambridge/Massachusetts angeschlossen. Ihr Anliegen: «Das Leben von Frauen in der Vergangenheit und Gegenwart für die Zukunft zu dokumentieren» – eine wohltuend einfache Formulierung für eine herkulische Aufgabe.

Thematische Schwerpunkte liegen auf Frauenrechten und Feminismus, Gesundheit und Sexualität, Arbeit und Familienleben, Ausbildung und Berufe, und auf «Geschichte der Kulinarik und der Etikette bei Tisch». Neben Manuskripten, Büchern und Zeitschriften hält die Bibliothek auch umfangreiches audiovisuelles und digitales Material sowie Bilder bereit. Weiter gibt es Archive, die einzelnen Personen gewidmet sind (z.B. Betty Friedan, Amelia Earheart u.v.a.m.). Wie fast überall in den USA wird auf ein niederschwelliges Gesamtbild geachtet, das zur Nutzung des Angebots einlädt. Die Bibliothek organisiert auch regelmässige thematische Ausstellungen (zu Uhren- arbeiterinnen, weiblicher Reiseliteratur etc.).

Nutzung des Angebots

Es besteht die Möglichkeit, per E-Mail mit einer Bibliothekarin oder einem Bibliothekar Kontakt aufzunehmen, die oder der einem bei seinem jeweiligen Anliegen weiterhilft (http://asklib.schlesinger.radcliffe.edu/index.php). Die FAQ-Sektion hilft mit, die Schwelle tief zu halten.

Newsletter

Die Schlesinger Library bietet einen Newsletter zu frauenspezifischen Themen: www.radcliffe.harvard.edu/news/schlesinger-library-newsletter/2012/fall

Kontakt

Tel. +1 (617) 495-8647 Fax +1 (617) 496-8340

URL www.radcliffe.harvard.edu/schlesinger-library

Sophia Smith Collection (USA)

Die 1942 gegründete Sophia Smith Collection am Smith College in Northampton/Massachusetts ist eine wichtige Sammlung von Manuskripten, Archiven, Fotos, Zeitschriften und weiteren (auch audiovisuellen) Zeugnissen der Frauengeschichte.

Der Bestand umfasst über 700 Sammlungen, die «die historische Erfahrung der Frauen in und ausserhalb der USA von der Kolonialzeit bis heute» dokumentieren. Die Sammlungen decken Themenbereiche wie Geburtenkontrolle und Reproduktionsrechte, Frauenrechte, Kunst (mit einem Schwerpunkt Theater), Leben von Mittelklassfamilien im 19. und 20. Jahrhundert in New England u.v.a.m. ab.

Der oral history (z.B. Reden von Frauen) wird ein wichtiger Platz eingeräumt. Weiter werden auch Archive von Organisationen systematisch gesammelt. Zahlreiche Dokumente sind digitalisiert – und der Prozess geht selbstverständlich weiter.

Die Sammlungen können entweder alphabetisch oder nach thematischen Gesichtspunkten durchforstet werden. Zeitschriften und digitale Sammlungen können separat eingesehen und durchsucht werden. Die Webseitee ist darauf ausgerichtet, schnell zu (seinem spezifischen) Ziel zu gelangen.

Die Sektion «Research» bietet Hilfestellung und Tipps. Ein Gadget ist die Zusammenstellung von umfangreichen Lektionen für Lehrerinnen und Lehrer. Die Site ist gut verlinkt, wer bei der Sophia Smith Collection nicht fündig wird, findet einen Weg, weiterzusuchen. Diese Hilfestellung wird nicht separat an einer Stelle geboten, sondern ist in die gesamte Site systematisch integriert.

Kontakt

Tel. +1 413 585-2970 Fax +1 413 585-2886

URL www.smith.edu/libraries/libs/ssc/index.html

The woman’s library (GB)

Die Woman’s library beherbergt in Europa das umfangreichste Material in Bezug auf Frauenleben. Die 1926 aus der Fawcett Library hervorgegangene Sammlung ist so etwas wie die britische Nationalbibliothek in Sachen Frauengeschichte und -themen. Es werden sämtliche Facetten abgedeckt – mit gewissen Schwerpunkten wie etwa der britisch-amerikanischen Suffragetten-Bewegung.

Die Bestände wurden im Januar 2013 von der London Metropolitan University in die Bibliothek der London School of Economics and Political Science (LSE) überführt. Wegen Umbauarbeiten und Neueinrichtung bleibt die Woman’s Library vorderhand (bis ca. August 2013) geschlossen – danach wird sich aber ein Besuch allemal lohnen.

Es ist das erklärte Ziel der Woman’s Library, die Sammlungen auszubauen und nach und nach zu digitalisieren und sie für «ein globales Publikum im digitalen Zeitalter zugänglicher zu gestalten». Es könnte gut sein, dass sich die Institution zu einer Referenzanlaufstelle entwickelt, und zwar nicht «nur» für den angelsächsischen Bereich, sondern weltweit.

Es ist weiter vorgesehen, am neuen Standort den Bereich Lehre und Wissenschaft auszubauen.

Kontakt

thewomenslibrary@lse.ac.uk

URL www2.lse.ac.uk/library/newsandinformation/womenslibraryatLSE/home.aspx

Le Centre des archives du féminisme (F)

Das Centre des archives du féminisme ist eine der drei grossen Institutionen (neben der Bibliothèque Marguerite Durand und der Bibliothèque de Documentation Internationale Contemporaine), die sich in Frankreich der systematischen Erfassung, Aufbereitung, Aufbewahrung und Weitergabe von frauenspezifischem Archivgut widmen. Das Zentrum wurde im Jahr 2000 als Teil der Universitätsbibliothek von Angers ins Leben gerufen. Es sammelt «Archive, die von feministischen Verbänden oder Einzelpersonen angelegt wurden, aus allen Themenbereichen und Epochen».

Es können zahlreiche Dokumente und Zeitschriften online abgerufen werden. Die einzelnen Sammlungen (z.B. die Bestände des 1901 gegründeten Conseil national des femmes, oder jene des Vereins «no pasarán» u.v.a.m.) werden detailliert aufgeführt und beschrieben (Umfang, Zeitspanne, historischer Hintergrund, Konservierungsgeschichte etc.).

In Ergänzung zu den Archiven ist die Universitätsbibliothek von Angers daran, einen dokumentarischen Bestand zu Gender und Feminismus aufzubauen, der bereits 10 000 Werke umfasst, darunter viele vergriffene und seltene Titel, aber auch «Graue Literatur» und Zeitschriften.

Vorderhand können die meisten Titel nur vor Ort eingesehen werden.

Kontakt

Tel. 02.44.68.80.00 Fax 02.44.68.80.04

URL http://bu.univ-angers.fr/zone/Patrimoine/centre-des-archives-du-feminisme

Gosteli-Stiftung: Archiv zur Geschichte der schweizerischen Frauenbewegung (CH)

Die Gosteli-Stiftung setzt sich zwei klar umrissene Ziele:

1. Ideologiefreie Aufarbeitung der Geschichte der schweizerischen Frauenbewegung

2.Einbezug der Geschichte der Frauen und der Frauenbewegung unseres Landes in den Geschichtsbüchern, im Schulunterricht und in der Erwachsenenbildung.

Aus der Einsicht heraus, dass die Bestände zur schweizerischen Frauenbewegung verstreut, ungeordnet und schwer zugänglich waren, entschloss sich die Gosteli-Stiftung 1982 dazu, in Worblaufen ein zentrales Archiv aufzubauen, in das Dokumente von «Frauenorganisationen, Frauenverbänden und einzelnen Frauen, die in Politik, Wirtschaft, Bildung, Kultur, Gesellschaft und Familie eine wichtige Rolle gespielt haben», aufgenommen werden. Zum Bestand gehören auch Bild- und Tondokumente.

Um diese Beiträge der Frauen in der Öffentlichkeit besser sichtbar zu machen, hat die Stiftung in den letzten Jahren auch die Veröffentlichung von Quelleneditionen unterstützt. Sie führt ebenfalls eine ausführliche historische Bibliothek mit grosser Broschürensammlung, die vom Bund Schweizerischer Frauenorganisationen gegründet wurde. Die Benutzung von Archiv und Bibliothek ist nicht nur der wissenschaftlichen Forschung, sondern allen interessierten Organisationen und Privatpersonen nach Voranmeldung unentgeltlich zugänglich.

Weitere Informationen

Die Bestände der Gosteli-Stiftung sind im Bibliotheksverbund der Universitäten Basel und Bern erfasst.

In den Archivbeständen resp. den Bibliotheksbeständen und der Broschürensammlung kann online recherchiert werden (www.gosteli-foundation.ch/recherche).

Auf Anmeldung werden Archivrundgänge angeboten.

Es stehen Arbeitsplätze und ein Kopierer zur Verfügung. Auf schriftliche Anfrage nimmt die Gosteli-Stiftung Recherchen vor. Eine Freihandbibliothek ergänzt das Angebot für Interessierte und Forschende ideal.

Besonderes Gadget: Auf der Homepage wird jeweils ein «Dokument des Monats» vorgestellt.

Kontakt

info@gosteli-foundation.ch

URL www.gosteli-foundation.ch/

Schweizerisches Sozialarchiv (CH)

Nicht vergessen: Das Schweizerische Sozialarchiv in Zürich führt gesonderte Bestände zur Frauenbewegung (www.findmittel.ch/index.php?Themen=Ja?LpP=20&archive=ja&f_id=30&left=57&right=62&titel=Frauenbewegung).

Die Bestände sind unterteilt in «traditionelle» (z.B. Frauenstimmrechtsverein Zürich, SAFFA 1958, Schweizerischer Arbeiterinnenverband u.v.a.m.) und «neue» (z.B. Archiv Frau am Bau, Frauenfilmclub Xenia, OFRA Schweiz u.v.a.m.) Frauenbewegung.

Die Bibliothek mit Büchern, Zeitschriften und Broschüren auf der einen und die Archive auf der anderen Seite sind sehr reichhaltig und umfangreich. Im übrigen gelten die allgemeinen Nutzungsbestimmungen des Sozialarchivs.

Kontakt

kontakt@sozialarchiv.ch

URL www.sozialarchiv.ch/startseite/

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Stéphane Gillioz

rédaction arbido

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Cet article présente quelques bibliothèques et centres d’information en Europe et aux Etats-Unis que l’on trouve sur Internet et qui offrent un matériel varié disponible en grande partie online. Le choix des institutions décrites ici a porté uniquement sur des sites d’Allemagne, d’Autriche, de Suisse, de France, de Grande-Bretagne et des Etats-Unis. Il n’est bien évidemment pas exhaustif, loin de là. Les institutions présentées n’en sont pas moins des plateformes très utiles pour toutes celles et ceux qui s’intéressent au domaine genre et qui souhaiteraient en savoir plus et/ou mener leurs propres recherches.

FFBIZ – Frauenforschungs-, bildungs- und informationszentrum e.V. (D). Le FFBIZ est un centre de documentation et d’information féministe très complet, qui se focalise sur la période la plus récente. (www.ffbiz.de). 

ida – informieren dokumentieren archivieren (D/CH). L’organisation faîtière des archives, bibliothèques et centres de documentation germanophones consacrés aux femmes groupe depuis 1994 les institutions d’Allemagne, d’Autriche et de Suisse. (www.ida-dachverband.de). 

Ariadne (A). «Ariadne» renvoie directement à la mythologie grecque: ce service de documentation créé en 1992 à la Bibliothèque nationale autrichienne entend jouer le rôle de fil rouge afin que les usagers puissent se retrouver «dans le labyrinthe de la recherche sur les femmes et le genre». (www.onb.ac.at/bibliothek/ariadne.htm).

Schlesinger Library (USA). La «Arthur and Elizabeth Schlesinger Library on the History of Women in America» est intégrée au Radcliffe Institute for Advanced Study de l’Université Harvard à Cambridge/Massachusetts. Son but: «Documenter pour le futur la vie des femmes dans le passé et le présent» – une formulation simple pour une tâche herculéenne. (www.radcliffe.harvard.edu/schlesinger-library). 

Sophia Smith Collection (USA). La Sophia Smith Collection créée en 1942 au Smith College de Northampton/Massachusetts est une importance collection de manuscrits, d’archives, de photos, de revues et d’autres témoins (audio-visuels également) de l’histoire des femmes. (www.smith.edu/libraries/libs/ssc/index.html).

The Woman’s Library (GB). La Woman’s Library abrite en Europe le matériel le plus complet consacré à la vie des femmes. Elle est, en matière d’histoire et de thématiques concernant les femmes, comme le pendant de la British Library. Toutes les facettes sont couvertes, avec une certaine focalisation sur le mouvement des suffragettes anglaises et américaines. (www2.lse.ac.uk/library/newsandinformation/womenslibraryatLSE/home.aspx).

Le Centre des Archives du Féminisme (F). Créé en 2000 au sein de la Bibliothèque universitaire d’Angers par une convention de partenariat entre l’association Archives du féminisme (présidée par Christine Bard) et l’Université d’Angers, le Centre des Archives du Féminisme (CAF) est l’un des trois principaux lieux de collecte et de sauvegarde des archives féministes en France, aux côtés de la Bibliothèque Marguerite Durand (BMD) et de la Bibliothèque de Documentation Internationale Contemporaine (BDIC). (http://bu.univ-angers.fr/zone/Patrimoine/centre-des-archives-du-feminisme).

Gosteli-Stiftung: Archiv zur Geschichte der schweizerischen Frauenbewegung (CH). Les archives sur l’histoire du mouvement féminin suisse abritent les sources de l’histoire des femmes et offrent aux chercheurs l’opportunité et le soutien pour leurs travaux de recherche. Les archives entretiennent également des contacts avec des institutions en Suisse et à l’étranger. (www.gosteli-foundation.ch/).

Archives Sociales Suisses (CH). Les Archives Sociales Suisses sont la référence par excellence pour tous celles et ceux qui se penchent sur la question sociale et les mouvements sociaux. Les Archives Sociales Suisses collectent des documents de toutes sortes, les mettent à la disposition du public et les conservent pour les générations à venir. (www.sozialarchiv.ch/startseite).