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2007/2 New Library World – Was gibt es Neues in den schweizerischen Bibliotheken?

Kataloganreicherung in Hochschulbibliotheken. Übersicht und Aussichten für die Schweiz

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Dieser Beitrag betrachtet eine Methode, mit welcher der Horizont von Bibliothekskatalogen durch hinzugefügte Informationen wie Inhaltsverzeichnisse, Abstracts oder Rezensionen erweitert werden kann. Der Schwerpunkt liegt auf einem theoretischen Überblick über die Thematik der Kataloganreicherung (Definition, Nutzen) mit Fokus auf Hochschulbibliotheken. Abschliessend spricht er den Stand von Kataloganreicherungs-Projekten in Universitätsbibliotheken und grossen Bibliotheksverbünden in den USA, in Deutschland, Österreich und der Schweiz an.

Einleitung

Heute verfügen viele Bibliotheksbenutzende über Recherche-Erfahrungen im Internet. Bedienungs- und Funktionsweisen von Suchmaschinen wie Google beeinflussen ihre Wahrnehmungen und Erwartungen an ein Nachschlagewerk, wie auch der OPAC eines ist. Bibliotheken sollten sich darum die Frage stellen, ob heutige Bibliothekskataloge die Erwartungen ihrer Benutzenden noch erfüllen ([Eversberg] 2004, Notiz Folie 3).

Tennant (2004, online) ist nicht der einzige, der die heutigen Bibliothekskataloge als «card catalogs on wheels» bezeichnet. Auch Oritz-Repiso/Moscoso (1999, 68) stellen fest, dass OPACs vielfach nicht besonders innovativ sind, weil deren Struktur die grundlegenden Prinzipien von traditionellen Zettelkatalogen beibehalten haben. Zu Recht wiesen Byrne/Micco (1988, 440) darauf hin, dass mit elektronischen Bibliothekskatalogen die Zeit des limitierten Platzes von 7.5 x 12.5 cm grossen Zettelkarten vorbei ist. Byrum (2005, 1) fordert Bibliotheken deshalb auf, die Funktionen ihrer bibliographischen Datenbanken auszubauen und sie mit mehr Informationen anzureichern.

Zusätzliche Informationen über Bücher und andere Medienarten sind bereits aus Katalogen des Internetbuchhandels bekannt: Amazon und Co. machen es vor und integrieren seit Jahren Umschlagbilder, Inhaltsverzeichnisse, Zusammenfassungen oder Rezensionen. Seit 2001 gibt es bei Amazon die Funktion «Look Inside the Book», wobei Verlage in ausgewählte Ausschnitte oder Abbildungen von Büchern Einsicht gewähren. «Look Inside the Book» wurde 2003 um die Funktion «Search Inside the Book» erweitert: Verlage stellen Amazon Buchinhalte zur Verfügung, welche volltextindexiert werden. Damit können Kunden Volltexte bei ihrer Recherche mitdurchsuchen und anschliessend relevante Ausschnitte ansehen.

Auch Google bietet mit der Buchsuche eine Recherche in Volltexten von Büchern an (Google 2006, online). Die Buchinhalte stammen entweder von Verlagen oder Bibliotheken. Angeboten wird der Zugriff auf Inhaltsverzeichnisse, Register, Titelseiten, Buchumschläge, Teile des Buchinhalts oder auf ganze Volltexte. Zusätzlich kann der Benutzende direkt über Google Rezensionen, verwandte Informationen oder Verlagsinformationen recherchieren. Links zu Online-Buchhändlern oder, wenn auch noch selten, Bibliotheken, die diesen Titel im Bestand haben, sind vorhanden.

Kommerzielle Suchmaschinen mit solch teilweise innovativen Zusätzen könnten Bibliotheken zeigen, welche Möglichkeiten es gäbe, Bibliothekskataloge um Zusatzinformationen zu erweitern und damit Benutzerbedürfnissen und -erwartungen besser nachzukommen.

Definition

Der Begriff Kataloganreicherung, auch catalogue enrichment oder bibliographic enrichment, summiert alle zusätzlichen, nicht-bibliographischen Informationen im Bibliothekskatalog, welche Hinweise auf den Inhalt oder die thematische Abdeckung eines Dokuments liefern (Dillon/Wenzel 1989, 13). Der Begriff klammert die traditionelle Art der inhaltlichen Beschreibung durch Schlagwörter oder Klassifikationen aus und umfasst neue, bisher nicht erfasste Elemente wie Inhaltsverzeichnisse, Abstracts, Klappentexte, Umschlagbilder oder Rezensionen.

Inhaltsverzeichnisse, Abstracts und Rezensionen sind am weitaus häufigsten in Bibliothekskatalogen von Hochschulbibliotheken anzutreffen. Es gibt aber eine Vielzahl weiterer Möglichkeiten, Bibliothekskataloge anzureichern. Im Folgenden werden die wichtigsten kurz erläutert.

Inhaltsverzeichnisse: Kapitelüberschriften, Autoren und Seitenzahlen. Inhaltsverzeichnisse ergänzen die bibliographischen Angaben um eine weitere, wichtige Quelle inhaltsbezeichnender Begriffe (Wittenbach 1992, 76). Gute Inhaltsverzeichnisse beinhalten durchschnittlich 19.5 solcher Begriffe (DeHart/Reitsma 1989, 36). Sie enthalten häufig (aktuelle) Fachbegriffe, welche in der Schlagwortnormdatei (noch) nicht enthalten sind (Wittenbach 1992, 76). Bei Sammelwerken eröffnet das Inhaltsverzeichnis den Zugriff auf Titel und Autoren einzelner Werke.

Abstracts: Ein Abstract soll kurz, knapp und ohne Wertung oder Interpretation über den Inhalt eines Dokuments informieren (Kuhlen 2004, 193). Abstracts müssen all jene Inhaltskomponenten einschliessen, welche für den Inhalt von besonderer Bedeutung sind. Für Abstracter gilt es, möglichst die Begriffe aus dem Originaltext zu verwenden. Dadurch beinhaltet ein Abstract die Sprache des Buchautors und die Fachterminologie.

Anders als Zeitschriftenartikel oder Papers enthalten Bücher häufig keine Abstracts. Daher muss entweder auf Einleitungen, Klappentexte oder Buchrückentexte ausgewichen werden.

Leseproben/Volltext des Buches: Leseproben ermöglichen es, den Stil des Buches zu erkennen. Der Volltext des Buches würde, ähnlich wie bei der Google-Buchsuche, im Hintergrund des Bibliothekskatalogs zur Recherche bereitstehen.

Rezensionen: Rezensionen sind die weitaus umstrittensten Zusatzinformationen im Bibliothekskatalog. Die Meinungen gehen auseinander, ob durch Buchbesprechungen die wertenden Bestandteile oder die Präzisierung des Themas für die Benutzenden von Belang sind (Süddeutsche Zeitung 2005, 18). Dürfen Bibliothekskataloge «Verdammungsurteile oder Lobpreisungen» (Markner 2005, 16) enthalten? Geht damit die Neutralität oder besser die Objektivität von Bibliothekskatalogen verloren?

Das Wichtigste bei der Integration von Rezensionen in den Bibliothekskatalog ist, dass die Quellen der Rezensionen sorgfältig ausgewählt werden (Fach- und Rezensionszeitschriften) und diese immer angegeben werden.

Die Quelle erlaubt dem Benutzenden, die Glaubwürdigkeit der Rezension einschätzen zu können. Er kann schliesslich selbst entscheiden, wie stark er die Meinung des Rezensenten gewichten möchte.

Umschlagbilder: Die Abbildung des Buchumschlags vermittelt einen ersten Eindruck vom Buch. Es unterstützt den Wiedererkennungseffekt des Buches am Gestell, einer Buchreihe durch die besondere Gestaltung oder eines bereits bekannten Buches, an dessen Titel und Autor der Benutzende sich nicht mehr genau erinnern kann.

Im wissenschaftlichen Bereich lässt sich der Benutzende jedoch eher weniger durch ästhetisch gestaltete Umschläge zur Lektüre eines Buches verführen. Vielmehr geben im wissenschaftlichen Bereich Verlage, Reihen oder Verfasser Auskunft über die Qualität eines Titels. Ob in wissenschaftlichen Bibliotheken tatsächlich durch das Hinzufügen einer Abbildung des Umschlags ein Informationsmehrwert erzielt wird, ist fragwürdig.

Recommender-System: Recommender-Systeme sind vor allem aus Online-Shops bekannt. Ein Käufer kann ein Produkt bewerten und es weiterempfehlen. In Bibliothekskatalogen liefern sie anderen Lesern Informationen darüber, in welcher Situation ein Buch besonders nützlich ist. In Universitätsbibliotheken könnten sich Studenten gegenseitig auf besonders geeignete Titel für eine Vorlesung aufmerksam machen.

Recommender-Systeme unterteilen sich in verhaltensbasierte und explizite Recommenderdienste (Dierolf/ Mönnich 2006, 27–30). Verhaltensbasierte Recommenderdienste basieren auf statistischen Auswertungen anhand der Nutzungsdaten. In Bibliotheken sind dies etwa betrachtete Volltitel, Entleihungen oder angewählte Links im Bibliothekskatalog. Die statistischen Auswertungen dieser Daten generieren automatisch Empfehlungen des Typs «Kunden, die dieses Buch interessant fanden, fanden auch diese Bücher interessant» (Dierolf/Mönnich 2006, 27–30). Dazu werden «Produkt- Paare in Warenkörben von (anonymen) Kunden betrachtet» (Dierolf/Mönnich 2006, 27–30). Die Empfehlungen dürfen nur auf den absichtlich zusammen gekauften Produkt-Paaren aufbauen, zufällige Kombinationen sollten nicht in die Empfehlung einfliessen. Der verhaltensbasierte Recommenderdienst muss also aus den statistischen Daten absichtliche und zufällige Produkt-Paare erkennen. Um aus den statistischen Daten aussagekräftige Empfehlungen generieren zu können, sind verhaltensbasierte Recommenderdienste auf eine grosse Anzahl Transaktionen im Katalog angewiesen. Explizite Recommenderdienste umfassen Ranking- und Reviewdienste, welche auf Input von Menschen (hier Benutzenden) erstellt wurden. Gefahren expliziter Recommenderdienste wie mangelnde Motivation, bewusste positive oder negative Verfälschungen, mangelnde Objektivität oder die Verweigerung, überhaupt Reviews zu schreiben, können durch ein Anreiz- und Überwachungssystem abgeschwächt werden.

Als weitere Zusatzinformationen können Bibliographien, Informationen über den Autor, Sachregister, Vorworte/ Geleitworte/Einleitungen, Ausleihstatistiken, Zitationen, Annotationen oder Zusammenfassungen in den Bibliothekskatalog integriert werden.

Neuerdings wenden einige Bibliotheken in ihren Katalogen auch Konzepte des Web 2.0 an. Für Benutzende ist es beispielsweise möglich, Titel neben der bibliothekarischen Beschlagwortung selbst mit eigenen Stichwörtern zu beschreiben (social tagging)Die Thematik Bibliothekskataloge und Konzepte des Web 2.0 sprengt den Rahmen dieses Artikels. Im Internet finden sich aber unter http://wiki.netbib.de/coma/Kat... (1.4.07) erste Beispiele und weitere Informationsquellen zum Thema..

Das in diesem Artikel behandelte Thema basiert auf einer Publikation in der Churer Schriftenreihe zur Informationswissenschaft. Die vollständige Publikation steht langfristig zum kostenlosen Download auf www.informationswissenschaft.c... > Top Links > Churer Schriften (Nr. 15) zur Verfügung unter folgendem Titel: Sabina Löhrer: Kataloganreicherung in Hochschulbibliotheken – State of the Art – Übersicht und Aussichten für die Schweiz

Nutzen

Das Potenzial und der Wert der Bestände entfaltet sich über den Bibliotheks- katalog (Matthews 2000, 19). Er soll Benutzenden und Bibliotheksmitarbeitenden ein Werkzeug bereitstellen, mit dem sie relevante Treffer zu einer Anfrage recherchieren können. Unvollständige, inkonsistente oder ungenaue Katalogeinträge mindern den Zugang, den Rechercheerfolg, die Katalogqualität und somit den Wert des Bestandes. Wittenbach (1992, 87) appelliert darum an Bibliotheken, der Qualität des Zugangs zu den teuer gekauften Beständen mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Der Nutzen der Kataloganreicherung zeigt sich sowohl auf Seiten der Bibliotheken als auch auf Seiten ihrer Benutzenden.

Schlagwörter vermögen einen Titel inhaltlich nicht hinreichend zu beschreiben, da sie lediglich seinen wesentlichen Gegenstand erschliessen (Rädler 2004, 927). Eine tiefere intellektuelle Indexierung von Fragestellungen, welche nur in einzelnen Kapiteln behandelt werden, ist für Bibliotheken häufig personell nicht möglich. Textbasierte bzw. natürlichsprachliche Zusatzinformationen geben die Worte des Autors und die Fachterminologie wieder. Sie sind als zusätzliche inhaltsbezeichnende Begriffe viel präziser und aktueller als Schlagwörter. Die Kataloganreicherung soll jedoch die Schlagwörter auf keinen Fall verdrängen und hin zu einer reinen Stichwortsuche führen (Makinen/Friesen 1995, 246).

Für den Benutzenden bedeuten erweiterte inhaltliche Informationen eine zeitliche und örtliche Verschiebung der Relevanzbeurteilung eines Treffers. Bereits am OPAC kann er über die Eignung eines Titels befinden (Rädler 2004, 927). Ein Gang zum Gestell, eine unnötige Magazinbestellung oder Ausleihe zur Beurteilung der Brauchbarkeit entfällt. Vor allem für Benutzende einer Magazinbibliothek ersetzen Zusatzinformationen das Stöbern am Gestell, erlauben aber auch eine gezieltere Suche.

Die Reduktion des Informationsdefizits im Bibliothekskatalog durch eine Bewegung von der indikativen hin zur informativen Erschliessung (Umstätter/Wagner-Döbler 2005, 14–15) ist speziell für die Wissenschaftskommunikation und den Fernzugriff von grossem Nutzen (Van Orden 1990, 28). Sie vermeidet unnötige Fernleihen, indem sie es ermöglicht, dass Benutzende gezielt Abschnitte oder Kapitel aus Büchern als Fotokopien bestellen können. So sind Bücher schneller wieder für andere interessierte Benutzende verfügbar. Es kann also insgesamt auch eine effektivere Nutzung der Informationen erzielt werden (Hauer 2004, 262).

Beschaffung der Zusatzinformationen

Bibliotheken können die Zusatzinformationen entweder in Eigenproduktion (Scannen und anschliessende Weiterverarbeitung) herstellen oder bei einem Anbieter beziehen. Im Gegensatz zur Eigenproduktion von Katalogzusätzen reduzieren extern angebotene Zusatzinformationen den Arbeitsaufwand für die Bibliotheken (Wittenbach 1992, 86). Eine Zusammenarbeit mit Bibliotheksdienstleistern, Verlagen, Rezensionsorganen oder anderen Bibliotheken ist also sinnvoll.

In den USA gibt es bereits das Unternehmen Syndetic Solutions1, welches ausschliesslich im Geschäftsfeld der Kataloganreicherung tätig ist. Ein weiterer kommerzieller Anbieter ist etwa Baker & Taylor mit ihrem Produkt Content Café2.

Kataloganreicherungs-Projekte im Ausland und in der Schweiz

In den USA geht ein Grossteil der Kataloganreicherungs-Aktivitäten von der Library of Congress aus, welche durch ihre zentrale Funktion als nationalbibliographische Agentur den Zugang zu Zusatzinformationen für Bibliotheken eröffnet3. Daneben gibt es in den USA auch Bibliotheken, welche zusätzlich vom Angebot von Bibliotheksdienstleistern (Syndetic Solutions, Baker & Taylor) Gebrauch machenBeispielsweise die University of Iowa Libraries (http://infohawk.uiowa.edu/), University of Maine System (http://ursus.maine.edu/), GIL Universal Catalog (https://giluc.usg.edu/).. Auch praktisch alle Bibliotheksverbünde unserer deutschsprachigen NachbarländerSiehe die Bibliothekskataloge des Österreichischen Bibliothekenverbunds, der Vorarlberger Landesbibliothek, des Südwestdeutschen Bibliotheksverbunds, des Nordrheinwestfälischen Bibliotheksverbunds, des Bibliotheksverbunds Bayern, des Hessischen Bibliotheksverbunds, des Gemeinsamen Bibliotheksverbunds oder der Liechtensteinischen Landesbibliothek.präsentieren unterschiedliche Ansätze und Kollaborationen im Bereich der KataloganreicherungDieser Befund stützt sich auf eigene Recherchen in Katalogen verschiedener Universitätsbibliotheken in den USA, in Deutschland, Österreich und Liechtenstein. Eine detaillierte Darlegung findet sich in Löhrer 2007, 35–55 (siehe Kasten S. 51)..

In der Schweiz stechen die Kataloganreicherungs-Projekte der Bibliothek der Universität St. Gallen und der ETH-Bibliothek hervor. Der Ansatz der Universitätsbibliothek St. Gallen setzt seit Mitte 2005 auf eine Mischung aus Eigenproduktion der Zusatzinformationen und einer Kollaboration mit deutschen, österreichischen und liechtensteinischen Bibliotheken4. «Abstract/ Index», das Projekt zur Kataloganreicherung in der ETH-Bibliothek, reichert den Katalog um Zusatzinformationen wie Abstracts, Inhaltsverzeichnisse und Informationen zum Autor an. Sowohl Neuerwerbungen als auch Bestände bis ins Jahr 1995 werden angereichert (Hungerbühler 2006, pers. E-Mail). Zum einen greift die ETH-Bibliothek dazu auf Verlagsdaten zurück, zum anderen stellt sie die Zusatzinformationen in Eigenproduktion her.

Seit Januar 2007 gibt es in der Schweiz eine temporäre Arbeitsgruppe «Kataloganreicherung» im Informationsverbund Deutschschweiz (IDS) (Stuber 2007, pers. E-Mail). Sie hat sich zum Ziel gesetzt, Konzepte und Entscheidungsgrundlagen für eine IDS-weite, koordinierte Eigenproduktion von Zusatzinformationen und die gegenseitige Datennutzung auszuarbeiten. Ebenso klärt sie Möglichkeiten im Bereich der Verlagskooperation ab.

Ausblick

Für die Deutschschweizer Hochschulbibliotheken wird das Konzept der Arbeitsgruppe «Kataloganreicherung» eine gemeinsame Grundlage für alle weiteren Aktivitäten darstellen. Es bildet zugleich den Startschuss für viele IDS-Bibliotheken, die ihre Katalogaufnahmen anreichern möchten. Nicht zuletzt können sie den aufs Ausland entstandenen Rückstand in Bezug auf die Anreicherung der Bibliothekskataloge aufholen.

LITERATUR

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Sabina Löhrer

Informations- und Dokumentationsspezialistin FH Informationszentrum der Pädagogischen Hochschule Zürich IZ Mediothek Zeltweg 

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Cet article décrit une méthode avec laquelle on pourrait élargir l’horizon des catalogues de bibliothèques par l’ajout d’informations telles que des tables des matières, des résumés ou des critiques. L’accent est mis sur un aperçu théorique autour du thème de l’enrichissement des catalogues (définition, utilité) en se concentrant plus spécialement sur les bibliothèques des hautes écoles. En conclusion, il aborde l’état des projets d’enrichissement de catalogues dans les bibliothèques universitaires et les grands réseaux de bibliothèques aux Etats-Unis, en Allemagne, en Autriche et en Suisse.